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Sachgebiet 9 von 9

§34a Prüfungsfragen: Grundzüge der Sicherheitstechnik – Teil 2

55 Übungsfragen zu Grundzüge der Sicherheitstechnik — mit Musterlösung und Erklärung zu jeder Frage. In der schriftlichen IHK-Prüfung entfallen 7 von 82 Fragen (11 Punkte) auf dieses Sachgebiet. Diese Seite zeigt Fragen 21–40 (Teil 2 von 3).

Fragen 21–40 von 55

  1. Frage 21

    Welche Aufgabe hat ein Zutrittskontrollsystem (ZKS) nicht?

    1. A)Löschung eines Brandes einleiten
    2. B)Personenbewegungen überwachen und kontrollieren
    3. C)Zugangsberechtigungen überprüfen
    4. D)Bei Normabweichungen Alarm auslösen
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    Richtige Antwort: A) Löschung eines Brandes einleiten

    Die Aufgaben eines Zutrittskontrollsystems bestehen darin, Personenbewegungen zu überwachen, Personen zu identifizieren, Zugangsberechtigungen zu prüfen und Alarm auszulösen – die Brandbekämpfung ist Aufgabe von Brandmeldeanlagen und Löschtechnik, nicht des ZKS.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Personenbewegungen überwachen und kontrollieren
    Personenbewegungen überwachen und kontrollieren gehört zu den Kernaufgaben eines ZKS – gesucht ist aber die Aufgabe, die ein ZKS gerade nicht übernimmt.
    Zugangsberechtigungen überprüfen
    Zugangsberechtigungen prüfen ist eine zentrale ZKS-Funktion, keine Ausnahme – die gesuchte Antwort ist die Löschung eines Brandes.
    Bei Normabweichungen Alarm auslösen
    Bei Normabweichungen Alarm auslösen zählt ausdrücklich zu den Aufgaben eines ZKS und ist daher nicht die gesuchte Ausnahme.
    Grundlagen der SicherheitstechnikDazu nachlesen →
  2. Frage 22

    Ein Sicherheitsmitarbeiter führt während des Funksprechverkehrs im Simplex-Betrieb ein Gespräch und muss sicherstellen, dass die Gegenstelle antworten kann. Was muss er dabei beachten?

    1. A)Die Sprechtaste dauerhaft gedrückt halten, damit die Verbindung nicht abbricht
    2. B)Höflichkeitsfloskeln wie "bitte" und "danke" verwenden, um Verständigung zu erleichtern
    3. C)Möglichst schnell und leise sprechen, um Frequenzstörungen zu vermeiden
    4. D)Nach dem Sprechen die Sprechtaste loslassen, da sonst der Kanal blockiert bleibt
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: D) Nach dem Sprechen die Sprechtaste loslassen, da sonst der Kanal blockiert bleibt

    Bei Funksprechgeräten im Einkanalsystem (Simplex) muss nach dem Sprechen die Sprechtaste losgelassen werden, sonst ist der Kanal blockiert und die Gegenstelle kann nicht senden.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Die Sprechtaste dauerhaft gedrückt halten, damit die Verbindung nicht abbricht
    Wer die Sprechtaste dauerhaft gedrückt hält, blockiert den Kanal erst recht – die Gegenstelle kann dann gar nicht senden, das Gegenteil ist richtig.
    Höflichkeitsfloskeln wie "bitte" und "danke" verwenden, um Verständigung zu erleichtern
    Höflichkeitsfloskeln wie 'bitte' und 'danke' sind im Funkverkehr unerwünscht, weil sie den Kanal unnötig belegen – Funkdisziplin verlangt Kürze, nicht Höflichkeit.
    Möglichst schnell und leise sprechen, um Frequenzstörungen zu vermeiden
    Grundsatz ist, deutlich, nicht zu laut und nicht zu schnell zu sprechen – schnelles, leises Sprechen erschwert die Verständigung und betrifft nicht die Sprechtaste.
    Grundsätze des FunksprechverkehrsDazu nachlesen →
  3. Frage 23

    Worin unterscheiden sich Widerstandswert und Widerstandszeit einer mechanischen Sicherung?

    1. A)Beide Begriffe meinen exakt dasselbe und werden nur in unterschiedlichen Normen verwendet
    2. B)Der Widerstandswert wird in Minuten gemessen, die Widerstandszeit in Euro
    3. C)Der Widerstandswert vergleicht Sicherungen gegen bestimmte Angriffsarten, die Widerstandszeit gibt an, wie lange die Sicherung einem konkreten Angriff standhält
    4. D)Die Widerstandszeit betrifft nur elektronische, der Widerstandswert nur mechanische Sicherungen
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: C) Der Widerstandswert vergleicht Sicherungen gegen bestimmte Angriffsarten, die Widerstandszeit gibt an, wie lange die Sicherung einem konkreten Angriff standhält

    Der Widerstandswert ist der Vergleichswert verschiedener mechanischer Sicherungen gegen bestimmte Angriffsarten, während die Widerstandszeit angibt, wie lange eine konkrete Barriere einem bestimmten Angriff standhält.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Beide Begriffe meinen exakt dasselbe und werden nur in unterschiedlichen Normen verwendet
    Die Begriffe sind nicht identisch: Der Widerstandswert vergleicht verschiedene Sicherungen, die Widerstandszeit betrifft eine konkrete Barriere im tatsächlichen Angriff.
    Der Widerstandswert wird in Minuten gemessen, die Widerstandszeit in Euro
    Weder wird der Widerstandswert in Minuten noch die Widerstandszeit in Euro gemessen – die Widerstandszeit ist die Zeitangabe, der Widerstandswert ein Vergleichsmaß, kein Geldbetrag.
    Die Widerstandszeit betrifft nur elektronische, der Widerstandswert nur mechanische Sicherungen
    Beide Begriffe betreffen mechanische Sicherungen, nicht elektronische – die Aufteilung nach mechanisch und elektronisch ist hier falsch.
    Grundlagen der SicherheitstechnikDazu nachlesen →
  4. Frage 24

    Wie hießen die Widerstandsklassen einbruchhemmender Türen, bevor die Bezeichnung auf RC 1 bis RC 6 umgestellt wurde?

    1. A)ES 0 bis ES 3
    2. B)WK 1 bis WK 6
    3. C)P1 bis P3
    4. D)T-30 bis T-90
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    Richtige Antwort: B) WK 1 bis WK 6

    Vor der Umstellung auf die RC-Klassifizierung nach DIN EN 1627 lauteten die Bezeichnungen der Widerstandsklassen WK 1 bis WK 6.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    ES 0 bis ES 3
    ES 0 bis ES 3 sind die Klassen für Schutzbeschläge nach DIN 18257, nicht die frühere Bezeichnung der Tür-Widerstandsklassen.
    P1 bis P3
    P1 bis P3 waren alte Klassen für Profilzylinder nach DIN 18252, nicht die frühere Bezeichnung der Tür-Widerstandsklassen.
    T-30 bis T-90
    T 30 bis T 90 sind Feuerwiderstandsklassen für Türen nach DIN 4102 und betreffen Brandschutz, nicht Einbruchhemmung.
  5. Frage 25

    Welchen Sicherheitswert hat ein einfaches Buntbartschloss im Vergleich zu einem Zuhaltungsschloss?

    1. A)Beide bieten einen gleich hohen Sicherheitswert
    2. B)Ein Buntbartschloss bietet nur einen sehr geringen Sicherheitswert
    3. C)Ein Buntbartschloss ist grundsätzlich sicherer, da es älter und bewährter ist
    4. D)Der Sicherheitswert hängt ausschließlich von der Farbe des Schlüsselbarts ab
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    Richtige Antwort: B) Ein Buntbartschloss bietet nur einen sehr geringen Sicherheitswert

    Das Buntbartschloss, benannt nach der bunten Vielfalt der Schlüsselbärte, besitzt kaum einen Sicherheitswert – im Gegensatz zum Zuhaltungsschloss mit mehreren Zuhaltungen.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Beide bieten einen gleich hohen Sicherheitswert
    Ein Zuhaltungsschloss mit mehreren Zuhaltungen bietet einen deutlich höheren Sicherheitswert als ein Buntbartschloss – gleich hoch sind beide nicht.
    Ein Buntbartschloss ist grundsätzlich sicherer, da es älter und bewährter ist
    Das Alter eines Schlosses sagt nichts über seine Sicherheit aus – das Buntbartschloss ist trotz langer Verbreitung eines der unsichersten Schlösser.
    Der Sicherheitswert hängt ausschließlich von der Farbe des Schlüsselbarts ab
    Der Name Buntbartschloss bezieht sich auf die Vielfalt der Schlüsselbartformen, nicht auf eine Farbe – die Farbe spielt für den Sicherheitswert keine Rolle.
    Grundlagen der SicherheitstechnikDazu nachlesen →
  6. Frage 26

    Wie wird die Überwachung eines Firmengeländes von der Grundstücksgrenze bis zur Gebäudehülle in der Sicherheitstechnik bezeichnet?

    1. A)Einzelobjektüberwachung
    2. B)Innenraumüberwachung
    3. C)Freigeländeüberwachung (Perimeterüberwachung)
    4. D)Außenhautüberwachung
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: C) Freigeländeüberwachung (Perimeterüberwachung)

    Die Freigeländeüberwachung, auch Perimeterüberwachung genannt, sichert das Gelände außerhalb der Gebäudehülle. Außenhautüberwachung betrifft dagegen Wände, Fenster und Außentüren des Gebäudes selbst.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Einzelobjektüberwachung
    Einzelobjektüberwachung sichert ein einzelnes Objekt wie einen Panzer-Geldschrank, nicht die Fläche zwischen Grundstücksgrenze und Gebäude.
    Innenraumüberwachung
    Innenraumüberwachung erfasst Bewegungen innerhalb von Räumen, nicht das Gelände außerhalb des Gebäudes.
    Außenhautüberwachung
    Außenhautüberwachung betrifft Wände, Fenster und Außentüren des Gebäudes selbst, nicht das vorgelagerte Freigelände.
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  7. Frage 27

    Worin unterscheidet sich ein aktiver von einem passiven Glasbruchmelder?

    1. A)Der aktive Melder sendet selbst Schallwellen aus und registriert deren Ausbleiben bei Glasbruch, der passive Melder erfasst nur die beim Bruch entstehenden Schallwellen
    2. B)Der passive Melder benötigt eine externe Stromquelle, der aktive nicht
    3. C)Beide funktionieren nach demselben Prinzip, unterscheiden sich nur im Preis
    4. D)Der aktive Melder wird nur bei Tresorräumen eingesetzt, der passive nur bei Fenstern
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    Richtige Antwort: A) Der aktive Melder sendet selbst Schallwellen aus und registriert deren Ausbleiben bei Glasbruch, der passive Melder erfasst nur die beim Bruch entstehenden Schallwellen

    Der passive Glasbruchmelder erfasst die beim Glasbruch entstehenden hochfrequenten Schallwellen, während der aktive Melder selbst Schallwellen aussendet und Alarm auslöst, wenn diese wegen des Bruchs nicht mehr empfangen werden.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Der passive Melder benötigt eine externe Stromquelle, der aktive nicht
    Der Unterschied liegt im Funktionsprinzip – aktiv sendet selbst Wellen aus, passiv empfängt nur –, nicht in der Stromversorgung.
    Beide funktionieren nach demselben Prinzip, unterscheiden sich nur im Preis
    Aktiver und passiver Glasbruchmelder arbeiten nach unterschiedlichen physikalischen Prinzipien, das ist keine reine Preisfrage.
    Der aktive Melder wird nur bei Tresorräumen eingesetzt, der passive nur bei Fenstern
    Der Unterschied liegt im Funktionsprinzip, nicht im Einsatzort: Beide Glasbruchmelder überwachen Glasflächen wie Fenster oder Vitrinen; Tresorwände überwacht dagegen der Körperschallmelder.
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  8. Frage 28

    Was unterscheidet den Infrarotbewegungsmelder von der Infrarotschranke?

    1. A)Der Infrarotbewegungsmelder ist ein passiver Melder, der abgestrahlte Körperwärme registriert; die Infrarotschranke ist ein aktiver Melder, der einen unterbrochenen Lichtstrahl erkennt
    2. B)Beide Geräte arbeiten mit Ultraschall statt Infrarotstrahlung
    3. C)Der Infrarotbewegungsmelder benötigt zwingend einen Sender und Empfänger an getrennten Enden eines Raumes
    4. D)Die Infrarotschranke registriert ausschließlich Körperwärme, der Bewegungsmelder unterbrochene Lichtstrahlen
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    Richtige Antwort: A) Der Infrarotbewegungsmelder ist ein passiver Melder, der abgestrahlte Körperwärme registriert; die Infrarotschranke ist ein aktiver Melder, der einen unterbrochenen Lichtstrahl erkennt

    Der Infrarotbewegungsmelder ist passiv und reagiert auf abgestrahlte Körperwärme, die Infrarotschranke ist aktiv (Sender und Empfänger) und löst bei Unterbrechung des Lichtstrahls Alarm aus.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Beide Geräte arbeiten mit Ultraschall statt Infrarotstrahlung
    Weder Infrarotbewegungsmelder noch Infrarotschranke arbeiten mit Ultraschall – beide nutzen Infrarotstrahlung, wie der Name schon sagt.
    Der Infrarotbewegungsmelder benötigt zwingend einen Sender und Empfänger an getrennten Enden eines Raumes
    Sender und Empfänger an getrennten Enden beschreibt die aktive Infrarotschranke – der Infrarotbewegungsmelder ist passiv und braucht keinen eigenen Sender.
    Die Infrarotschranke registriert ausschließlich Körperwärme, der Bewegungsmelder unterbrochene Lichtstrahlen
    Das ist vertauscht: Körperwärme registriert der Infrarotbewegungsmelder, den unterbrochenen Lichtstrahl erkennt die Infrarotschranke.
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  9. Frage 29

    Wie funktioniert ein kapazitiver Feldveränderungsmelder zur Sicherung eines Panzer-Geldschranks?

    1. A)Er misst ausschließlich die Raumtemperatur in der Nähe des Schranks
    2. B)Um das isoliert aufgestellte Objekt wird ein elektrisches Feld aufgebaut; nähert sich jemand, ändert sich die Kapazität und löst Alarm aus
    3. C)Er erkennt Bewegungen nur über eine angeschlossene Kamera
    4. D)Er funktioniert wie ein gewöhnlicher Rauchmelder
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    Richtige Antwort: B) Um das isoliert aufgestellte Objekt wird ein elektrisches Feld aufgebaut; nähert sich jemand, ändert sich die Kapazität und löst Alarm aus

    Beim kapazitiven Feldveränderungsmelder wird um ein isoliert aufgestelltes Objekt ein elektrisches Feld aufgebaut. Nähert sich eine Person, ändert sich die Kapazität dieses Feldes, was Alarm auslöst.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Er misst ausschließlich die Raumtemperatur in der Nähe des Schranks
    Ein kapazitiver Feldveränderungsmelder misst keine Temperatur, sondern die Kapazität eines elektrischen Feldes um das geschützte Objekt.
    Er erkennt Bewegungen nur über eine angeschlossene Kamera
    Der Melder kommt ohne Kamera aus – er registriert die Annäherung über die Veränderung des elektrischen Feldes, nicht über ein Bild.
    Er funktioniert wie ein gewöhnlicher Rauchmelder
    Ein Rauchmelder reagiert auf Rauchpartikel, der kapazitive Feldveränderungsmelder dagegen auf die Änderung der Kapazität eines elektrischen Feldes – die Prinzipien haben nichts gemeinsam.
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  10. Frage 30

    Wie funktioniert eine Notrufcodierung, wie sie häufig an Kassen eingesetzt wird?

    1. A)Ein sichtbarer roter Knopf muss gedrückt werden, um Alarm auszulösen
    2. B)Die Kasse löst automatisch Alarm aus, sobald ein bestimmter Betrag überschritten wird
    3. C)In die elektronische Kasse wird ein bestimmter Zahlencode programmiert; wird dieser eingegeben, löst das unauffällig Alarm aus
    4. D)Notrufcodierungen funktionieren ausschließlich über Fingerabdruckerkennung
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    Richtige Antwort: C) In die elektronische Kasse wird ein bestimmter Zahlencode programmiert; wird dieser eingegeben, löst das unauffällig Alarm aus

    Bei einer Notrufcodierung wird ein bestimmter Zahlencode in die elektronische Kasse programmiert. Die Eingabe dieses Codes löst unauffällig, ohne sichtbaren Alarmknopf, einen Alarm aus.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Ein sichtbarer roter Knopf muss gedrückt werden, um Alarm auszulösen
    Eine Notrufcodierung funktioniert gerade ohne sichtbaren Alarmknopf – ein deutlich sichtbarer roter Knopf würde einen Überfall sofort verraten.
    Die Kasse löst automatisch Alarm aus, sobald ein bestimmter Betrag überschritten wird
    Es gibt keine automatische Auslösung ab einem bestimmten Betrag – der Alarm wird durch Eingabe eines festgelegten Zahlencodes ausgelöst.
    Notrufcodierungen funktionieren ausschließlich über Fingerabdruckerkennung
    Notrufcodierung basiert auf einem in die Kasse programmierten Zahlencode, nicht auf biometrischer Fingerabdruckerkennung.
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  11. Frage 31

    Was bedeutet die Kennzeichnung „F 60“ bei einem Bauteil wie einer Wand oder Decke?

    1. A)Das Bauteil ist als Fluchtweg für 60 Personen ausgelegt
    2. B)Das Bauteil hält einem Feuer mindestens 60 Minuten stand
    3. C)Das Bauteil darf höchstens 60 Kilogramm tragen
    4. D)Das Bauteil muss alle 60 Tage gewartet werden
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    Richtige Antwort: B) Das Bauteil hält einem Feuer mindestens 60 Minuten stand

    Bauteile werden nach ihrer Feuerwiderstandsdauer in Feuerwiderstandsklassen eingeteilt (DIN 4102): „F 60“ bedeutet, dass das Bauteil einem Feuer mindestens 60 Minuten standhält. Türen und andere Feuerschutzabschlüsse haben eigene T-Klassen, z. B. T 30 für eine feuerhemmende Tür.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Das Bauteil ist als Fluchtweg für 60 Personen ausgelegt
    F 60 beschreibt keine Personenzahl – die Ziffer gibt die Feuerwiderstandsdauer des Bauteils in Minuten an.
    Das Bauteil darf höchstens 60 Kilogramm tragen
    Die Kennzeichnung F 60 sagt nichts über die Tragfähigkeit in Kilogramm aus, sondern über die Widerstandsdauer gegen Feuer.
    Das Bauteil muss alle 60 Tage gewartet werden
    F 60 legt kein Wartungsintervall fest – die Zahl steht für die Minuten, die das Bauteil einem Feuer standhält.
  12. Frage 32

    Welche drei Löscheffekte werden bei der Brandbekämpfung grundsätzlich unterschieden?

    1. A)Stickeffekt, Kühleffekt, Inhibitionseffekt
    2. B)Druckeffekt, Wärmeeffekt, Lichteffekt
    3. C)Sauerstoffeffekt, Funkeneffekt, Rauchdruckeffekt
    4. D)Nur der Kühleffekt existiert als anerkannte Löschwirkung
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: A) Stickeffekt, Kühleffekt, Inhibitionseffekt

    Löschwirkung entsteht durch den Stickeffekt (Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr), den Kühleffekt (Abkühlen unter die Mindestverbrennungstemperatur) oder den Inhibitionseffekt (Eingriff in den chemischen Reaktionsablauf der Verbrennung).

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Druckeffekt, Wärmeeffekt, Lichteffekt
    Druck-, Wärme- und Lichteffekt sind keine anerkannten Löscheffekte – tatsächlich unterscheidet man Stick-, Kühl- und Inhibitionseffekt.
    Sauerstoffeffekt, Funkeneffekt, Rauchdruckeffekt
    Diese Begriffe existieren in der Löschlehre nicht – die drei anerkannten Effekte heißen Stick-, Kühl- und Inhibitionseffekt.
    Nur der Kühleffekt existiert als anerkannte Löschwirkung
    Der Kühleffekt ist nur einer von drei Löscheffekten – daneben wirken auch der Stick- und der Inhibitionseffekt.
    Grundlagen der BrandbekämpfungDazu nachlesen →
  13. Frage 33

    Welchen Anforderungen muss die technische Ausstattung einer Leitstelle (Alarm- und Einsatzzentrale) in der Regel entsprechen?

    1. A)Den Richtlinien des VdS (heute VdS Schadenverhütung GmbH)
    2. B)Ausschließlich den internen Vorgaben des jeweiligen Bewachungsunternehmens ohne externe Norm
    3. C)Den Vorgaben der Deutschen Bahn
    4. D)Es gibt hierfür keinerlei einheitliche Anforderungen
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    Richtige Antwort: A) Den Richtlinien des VdS (heute VdS Schadenverhütung GmbH)

    Die technische Ausstattung einer Notruf- und Serviceleitstelle richtet sich in der Regel nach den Richtlinien des VdS – früher Verband der Schadenversicherer, heute VdS Schadenverhütung GmbH –, vor allem VdS 3138, sowie nach DIN EN 50518. Ein Gesetz schreibt das nicht vor, doch Versicherer setzen eine anerkannte Leitstelle oft voraus.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Ausschließlich den internen Vorgaben des jeweiligen Bewachungsunternehmens ohne externe Norm
    Die Ausstattung orientiert sich in der Regel an den VdS-Richtlinien und der DIN EN 50518 – rein interne Vorgaben ohne externen Maßstab reichen nicht.
    Den Vorgaben der Deutschen Bahn
    Die Deutsche Bahn hat mit den technischen Anforderungen an eine Leitstelle nichts zu tun – maßgeblich sind die Richtlinien des VdS.
    Es gibt hierfür keinerlei einheitliche Anforderungen
    Es gibt sehr wohl einen anerkannten Maßstab – die Richtlinien des VdS (VdS 3138) und die DIN EN 50518 für Alarmempfangsstellen.
    VdS-RichtlinienDazu nachlesen →
  14. Frage 34

    Welche Funktion haben Schranken als Durchlass in einer Umfriedung?

    1. A)Sie bieten denselben Schutz wie eine Durchfahrtsperre
    2. B)Sie ersetzen ein Tor vollständig
    3. C)Sie sind nach DIN EN 1627 in RC-Klassen eingeteilt
    4. D)Sie haben eine reine Ordnungsfunktion und bieten keinen Schutz gegen Eindringen
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    Richtige Antwort: D) Sie haben eine reine Ordnungsfunktion und bieten keinen Schutz gegen Eindringen

    Schranken sind ein Hilfsmittel der Verkehrsordnung und bieten keinen Schutz gegen tatsächliches Eindringen – anders als echte Durchfahrtsperren.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Sie bieten denselben Schutz wie eine Durchfahrtsperre
    Eine Durchfahrtsperre bietet hohe Sicherheit gegen Fahrzeugdurchbrüche, eine Schranke dagegen gar keine – beide sind nicht gleichwertig.
    Sie ersetzen ein Tor vollständig
    Eine Schranke hat nur eine Ordnungsfunktion und kann ein Tor mit echter Schutzwirkung nicht ersetzen.
    Sie sind nach DIN EN 1627 in RC-Klassen eingeteilt
    Schranken werden nicht in RC-Klassen nach DIN EN 1627 eingeteilt – diese Norm gilt für Türen, Fenster und vergleichbare Abschlüsse, nicht für Schranken.
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  15. Frage 35

    Worin unterscheidet sich eine Zentralschlossanlage von einer Hauptschlüsselanlage?

    1. A)Beide Anlagen funktionieren technisch identisch
    2. B)Bei der Zentralschlossanlage öffnet der Einzelschlüssel seinen Zugang plus eine zentrale Tür, bei der Hauptschlüsselanlage öffnet ein übergeordneter Schlüssel zusätzlich alle Schlösser
    3. C)Eine Zentralschlossanlage kommt nur bei Generalhauptschlüsselanlagen vor
    4. D)Eine Hauptschlüsselanlage hat keinen Einzelschlüssel pro Tür
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    Richtige Antwort: B) Bei der Zentralschlossanlage öffnet der Einzelschlüssel seinen Zugang plus eine zentrale Tür, bei der Hauptschlüsselanlage öffnet ein übergeordneter Schlüssel zusätzlich alle Schlösser

    Bei der Zentralschlossanlage schließt der Einzelschlüssel seinen eigenen Zugang und zusätzlich eine zentrale Tür (Beispiel Hotel). Bei der Hauptschlüsselanlage öffnet zusätzlich zu den Einzelschlüsseln ein übergeordneter Hauptschlüssel alle Schlösser.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Beide Anlagen funktionieren technisch identisch
    Zentralschlossanlage und Hauptschlüsselanlage funktionieren unterschiedlich: Nur bei Letzterer öffnet ein übergeordneter Schlüssel zusätzlich alle Schlösser der Anlage.
    Eine Zentralschlossanlage kommt nur bei Generalhauptschlüsselanlagen vor
    Eine Zentralschlossanlage kommt eigenständig vor, etwa beim klassischen Hotelbeispiel, und setzt keine Generalhauptschlüsselanlage voraus.
    Eine Hauptschlüsselanlage hat keinen Einzelschlüssel pro Tür
    Bei der Hauptschlüsselanlage gibt es weiterhin einen Einzelschlüssel pro Tür – zusätzlich kommt ein übergeordneter Hauptschlüssel hinzu, der alle öffnet.
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  16. Frage 36

    Ein Verwaltungsgebäude nutzt eine Generalhauptschlüsselanlage. Der Generalhauptschlüssel eines Mitarbeiters geht verloren. Welche Konsequenz kann das haben?

    1. A)Unter Umständen müssen alle betroffenen Schließzylinder der Anlage ausgetauscht werden, mit entsprechenden Kosten je nach Größe der Anlage
    2. B)Es reicht, den Verlust im internen Verbandbuch zu vermerken
    3. C)Da nur ein einzelner Schlüssel fehlt, sind keine weiteren Maßnahmen nötig
    4. D)Der Generalhauptschlüssel kann problemlos durch einen einfachen Nachschlüssel ersetzt werden
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: A) Unter Umständen müssen alle betroffenen Schließzylinder der Anlage ausgetauscht werden, mit entsprechenden Kosten je nach Größe der Anlage

    Je höher ein Schlüssel in der Schließhierarchie steht, desto größer ist der potenzielle Schaden bei Verlust – beim Generalhauptschlüssel lässt sich nicht mehr ausschließen, dass ein Unbefugter damit Zugang erhält, sodass im ungünstigsten Fall alle betroffenen Schließzylinder der Anlage ausgetauscht werden müssen. Wie teuer das wird, hängt von der Größe der jeweiligen Anlage ab; eine pauschale Schadenssumme lässt sich dafür nicht seriös angeben.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Es reicht, den Verlust im internen Verbandbuch zu vermerken
    Ein Vermerk im Verbandbuch betrifft Verletzungen und Erste Hilfe, nicht den Verlust eines Generalhauptschlüssels – hier drohen weitreichendere Konsequenzen.
    Da nur ein einzelner Schlüssel fehlt, sind keine weiteren Maßnahmen nötig
    Gerade weil der Generalhauptschlüssel an der Spitze der Hierarchie steht, kann sein Verlust die gesamte Schließanlage betreffen – Untätigkeit ist keine Option.
    Der Generalhauptschlüssel kann problemlos durch einen einfachen Nachschlüssel ersetzt werden
    Ein einfacher Nachschlüssel löst das Problem nicht, weil der verlorene Generalhauptschlüssel weiterhin alle Schlösser öffnet und im Umlauf bleibt.
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  17. Frage 37

    Wodurch unterscheiden sich sondergeschützte Werttransportfahrzeuge von gewöhnlichen Fahrzeugen hinsichtlich des Zugangs typischerweise?

    1. A)Der Zugang erfolgt in der Regel über ein Schleusensystem, das von innen freigegeben werden muss
    2. B)Werttransportfahrzeuge haben grundsätzlich keine Türen
    3. C)Der Zugang ist über jede beliebige Fahrzeugtür von außen möglich
    4. D)Werttransportfahrzeuge unterscheiden sich nur durch die Lackierung
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: A) Der Zugang erfolgt in der Regel über ein Schleusensystem, das von innen freigegeben werden muss

    Sondergeschützte Werttransportfahrzeuge sind so gebaut, dass ein unmittelbarer Einstieg von außen nicht vorgesehen ist – typischerweise erfolgt der Zugang über ein Schleusensystem, das von innen freigegeben werden muss. Die konkrete Ausführung richtet sich nach Fahrzeugtyp und Einsatzkonzept, nicht nach einer einzigen Universallösung.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Werttransportfahrzeuge haben grundsätzlich keine Türen
    Werttransportfahrzeuge haben durchaus Türen – der Zugang darüber ist aber typischerweise nur über ein von innen freigegebenes Schleusensystem möglich.
    Der Zugang ist über jede beliebige Fahrzeugtür von außen möglich
    Von außen kann in der Regel niemand einfach einsteigen – Zugang und Bauart richten sich nach dem jeweiligen Fahrzeug- und Sicherheitskonzept.
    Werttransportfahrzeuge unterscheiden sich nur durch die Lackierung
    Der entscheidende Unterschied liegt in der sondergeschützten Bauweise mit Zugangskonzept und durchschusshemmender Außenhaut, nicht in der Lackierung.
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  18. Frage 38

    Ein Unternehmen möchte vertrauliche Datenträger und Filme so aufbewahren, dass sie sowohl gegen Feuer als auch gegen Einbruch geschützt sind. Welches Wertbehältnis ist dafür vorgesehen?

    1. A)Ein einfacher Einmauerschrank ohne besondere Klassifizierung
    2. B)Ein gewöhnlicher Aktenschrank aus Stahl
    3. C)Ein Datensicherungsschrank mit Feuer- und Einbruchwiderstand
    4. D)Ein Panzer-Geldschrank ohne Feuerwiderstand
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    Richtige Antwort: C) Ein Datensicherungsschrank mit Feuer- und Einbruchwiderstand

    Datensicherungsschränke sind speziell für die Aufbewahrung von Datenträgern, Filmen und Unterlagen konzipiert und bieten sowohl Feuerwiderstand als auch Einbruchwiderstand – ein einfacher Aktenschrank oder Einmauerschrank erfüllt diese Doppelanforderung nicht.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Ein einfacher Einmauerschrank ohne besondere Klassifizierung
    Ein Einmauerschrank ohne besondere Klassifizierung ist einwandig und auf Einbruchschutz durch Verankerung im Mauerwerk ausgelegt; geprüften Feuerschutz für Datenträger und Filme bietet er nicht.
    Ein gewöhnlicher Aktenschrank aus Stahl
    Ein gewöhnlicher Stahl-Aktenschrank hat weder eine Feuerwiderstandsklasse noch eine Einbruchwiderstandsklasse – er schützt Datenträger und Filme nicht ausreichend vor beidem.
    Ein Panzer-Geldschrank ohne Feuerwiderstand
    Der Panzer-Geldschrank ist mehrwandig gegen Einbruch ausgelegt, bietet aber keinen Feuerschutz – Datenträger und Filme brauchen zusätzlich Hitzeschutz, den er nicht liefert.
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  19. Frage 39

    Welche Aufgabe hat die Meldezentrale innerhalb einer Gefahrenmeldeanlage?

    1. A)Sie ersetzt die Funktion der Melder vollständig
    2. B)Sie dient ausschließlich der Stromversorgung
    3. C)Sie nimmt die Signale der Melder auf, wertet sie aus und überwacht Meldelinien und Stromversorgung
    4. D)Sie ist nur bei Brandmeldeanlagen vorhanden
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: C) Sie nimmt die Signale der Melder auf, wertet sie aus und überwacht Meldelinien und Stromversorgung

    Die Meldezentrale nimmt eingehende Signale der Melder auf, wertet sie aus und überwacht gleichzeitig die Meldelinien sowie die Stromversorgung der gesamten Anlage.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Sie ersetzt die Funktion der Melder vollständig
    Die Meldezentrale ersetzt die Melder nicht, sondern nimmt nur deren Signale entgegen – ohne Melder gäbe es gar keine Signale zum Auswerten.
    Sie dient ausschließlich der Stromversorgung
    Die Stromversorgung ist nur eine von mehreren Komponenten der GMA – die Meldezentrale überwacht sie zusätzlich, ist aber selbst kein Stromversorgungsbauteil.
    Sie ist nur bei Brandmeldeanlagen vorhanden
    Die Meldezentrale gehört zum Grundaufbau jeder Gefahrenmeldeanlage – also auch von EMA, ÜMA und SMA – nicht nur von Brandmeldeanlagen.
    DIN VDE 0833-1Dazu nachlesen →
  20. Frage 40

    In einem Bürogebäude wurde eine Einbruchmeldeanlage installiert. Ein Mitarbeiter möchte die Anlage scharfschalten, obwohl ein Fenster im Erdgeschoss noch gekippt ist. Was passiert?

    1. A)Die Anlage schaltet sich scharf und meldet das offene Fenster nachträglich per SMS
    2. B)Die Anlage ignoriert offene Fenster grundsätzlich, solange Türen geschlossen sind
    3. C)Die Anlage schaltet sich scharf, löst aber sofort Alarm aus
    4. D)Die Anlage lässt sich wegen ihrer Zwangsläufigkeit nicht scharfschalten, solange der erforderliche Sicherheitszustand nicht besteht
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: D) Die Anlage lässt sich wegen ihrer Zwangsläufigkeit nicht scharfschalten, solange der erforderliche Sicherheitszustand nicht besteht

    Zwangsläufigkeit bedeutet, dass sich eine normgerechte Gefahrenmeldeanlage erst scharfschalten lässt, wenn der erforderliche Sicherheitszustand tatsächlich besteht – ein noch gekipptes Fenster verhindert also die Scharfschaltung.

    Warum die anderen Antworten nicht stimmen

    Die Anlage schaltet sich scharf und meldet das offene Fenster nachträglich per SMS
    Zwangsläufigkeit verhindert genau das: Die Anlage lässt sich bei fehlendem Sicherheitszustand gar nicht erst scharfschalten, sie meldet nicht nachträglich ein offenes Fenster.
    Die Anlage ignoriert offene Fenster grundsätzlich, solange Türen geschlossen sind
    Jedes überwachte Fenster zählt einzeln zum Sicherheitszustand – ob Türen geschlossen sind, spielt dabei keine Rolle, ein gekipptes Fenster blockiert die Scharfschaltung trotzdem.
    Die Anlage schaltet sich scharf, löst aber sofort Alarm aus
    Genau das verhindert die Zwangsläufigkeit: Solange das Fenster gekippt ist, lässt sich die Anlage gar nicht scharfschalten – sie kann also auch nicht scharf werden und sofort auslösen.
    DIN VDE 0833-3Dazu nachlesen →

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