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Sachgebiet 6 von 9

§34a Prüfungsfragen: Unfallverhütungsvorschriften

66 Übungsfragen zu Unfallverhütungsvorschriften — mit Musterlösung und Erklärung zu jeder Frage. In der schriftlichen IHK-Prüfung entfallen 8 von 82 Fragen (13 Punkte) auf dieses Sachgebiet.

  1. Frage 1

    Wer erlässt Unfallverhütungsvorschriften (UVV) und wer muss diese genehmigen?

    1. A)Die Unfallversicherungsträger erlassen sie, das zuständige Bundesministerium genehmigt sie
    2. B)Die Landesregierungen erlassen sie, die IHK genehmigt sie
    3. C)Der Gesetzgeber erlässt sie direkt ohne weitere Genehmigung
    4. D)Die Unternehmer erlassen sie selbst, die Berufsgenossenschaft genehmigt sie
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    Richtige Antwort: A) Die Unfallversicherungsträger erlassen sie, das zuständige Bundesministerium genehmigt sie

    Nach dem SGB VII erlassen die Unfallversicherungsträger (insbesondere die Berufsgenossenschaften) die UVV; genehmigt werden diese vom zuständigen Bundesministerium, derzeit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

  2. Frage 2

    Welche der folgenden DGUV-Veröffentlichungsarten enthält verbindliche Vorgaben für Unternehmer und Versicherte?

    1. A)DGUV Informationen
    2. B)DGUV Grundsätze
    3. C)DGUV Vorschriften
    4. D)DGUV Regeln
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    Richtige Antwort: C) DGUV Vorschriften

    DGUV Vorschriften enthalten verbindliche Vorgaben. DGUV Regeln helfen bei der Umsetzung, DGUV Grundsätze setzen Maßstäbe für Verfahrensfragen und DGUV Informationen liefern Erläuterungen und Praxistipps.

    DGUV-SystematikDazu nachlesen →
  3. Frage 3

    Ab welcher Anzahl gleichzeitig beschäftigter Versicherter muss der Unternehmer nach DGUV Vorschrift 1 mindestens einen Sicherheitsbeauftragten bestellen?

    1. A)Ab 21 Versicherten
    2. B)Ab 5 Versicherten
    3. C)Ab 50 Versicherten
    4. D)Erst ab 151 Versicherten
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    Richtige Antwort: A) Ab 21 Versicherten

    Bei 21 bis 150 räumlich und zeitlich zusammenhängend arbeitenden Versicherten ist mindestens ein Sicherheitsbeauftragter zu bestellen; die Anzahl steigt danach mit der Betriebsgröße.

    § 2 DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  4. Frage 4

    Welches Verhalten ist einem Versicherten nach DGUV Vorschrift 1 ausdrücklich verboten?

    1. A)Persönliche Schutzausrüstung zu benutzen
    2. B)Sicherheitstechnische Mängel dem Vorgesetzten zu melden
    3. C)Sich durch Alkoholgenuss in einen Zustand zu versetzen, in dem er sich oder andere gefährden kann
    4. D)An Unterweisungen zum Verhalten bei Unfällen teilzunehmen
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    Richtige Antwort: C) Sich durch Alkoholgenuss in einen Zustand zu versetzen, in dem er sich oder andere gefährden kann

    Verboten ist es unter anderem, sich durch Alkoholgenuss in einen gefährdenden Zustand zu versetzen oder Versicherte in einem solchen Zustand arbeiten zu lassen.

    § 15 DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  5. Frage 5

    Wie lange müssen Aufzeichnungen über geleistete Erste-Hilfe-Leistungen nach DGUV Vorschrift 1 aufbewahrt werden?

    1. A)Ein Jahr
    2. B)Drei Jahre
    3. C)Fünf Jahre
    4. D)Zehn Jahre
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    Richtige Antwort: C) Fünf Jahre

    Nach § 26 DGUV Vorschrift 1 müssen Aufzeichnungen über Erste-Hilfe-Leistungen fünf Jahre aufbewahrt werden.

    § 26 DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  6. Frage 6

    Welche der folgenden Situationen zählt laut Quelle zu einer versicherten Tätigkeit im Sinne des Arbeitsunfallbegriffs?

    1. A)Ein privater Einkauf während der Freizeit
    2. B)Ein Urlaubsaufenthalt im Ausland
    3. C)Ein privates Treffen mit Kollegen außerhalb des Dienstes
    4. D)Der unmittelbare Weg zum oder vom Ort der Tätigkeit
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    Richtige Antwort: D) Der unmittelbare Weg zum oder vom Ort der Tätigkeit

    Zur versicherten Tätigkeit zählen die Betriebstätigkeit, Dienstwege und Dienstfahrten sowie der unmittelbare Weg zum beziehungsweise vom Ort der Tätigkeit oder der Unterkunft.

    DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  7. Frage 7

    Ein Wachmann ist während seiner Schicht Zeuge, wie ein Kollege einen Arbeitsunfall erleidet, der Kollege ist aber ansprechbar. Wer trägt in diesem Fall die Meldepflicht?

    1. A)Ausschließlich der Vorgesetzte, sobald er zufällig davon erfährt
    2. B)Grundsätzlich der Verunfallte selbst, da er meldepflichtig ist
    3. C)Niemand, da Unfälle nur bei schweren Verletzungen gemeldet werden müssen
    4. D)Die Meldepflicht liegt beim Betriebsangehörigen, der vom Unfall zuerst erfahren hat, wenn der Verunfallte selbst nicht dazu in der Lage ist
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    Richtige Antwort: D) Die Meldepflicht liegt beim Betriebsangehörigen, der vom Unfall zuerst erfahren hat, wenn der Verunfallte selbst nicht dazu in der Lage ist

    Grundsätzlich meldet der Verunfallte den Unfall selbst; ist er dazu nicht in der Lage, liegt die Meldepflicht bei dem Betriebsangehörigen, der zuerst davon erfahren hat.

    § 15 DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  8. Frage 8

    Welches Mindestalter müssen Versicherte haben, die für Wach- und Sicherungstätigkeiten nach DGUV Vorschrift 23 eingesetzt werden?

    1. A)16 Jahre
    2. B)18 Jahre
    3. C)21 Jahre
    4. D)25 Jahre
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    Richtige Antwort: B) 18 Jahre

    Für Wach- und Sicherungstätigkeiten dürfen nur Versicherte eingesetzt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

    § 3 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  9. Frage 9

    Warum werden Nachtdiensthabende zusätzlich bei Tageslicht in ihre Aufgaben eingewiesen?

    1. A)Um eine ausreichende Ortskenntnis sicherzustellen
    2. B)Weil Einweisungen bei Dunkelheit rechtlich nicht zulässig sind
    3. C)Weil dies für die Waffenausbildung vorgeschrieben ist
    4. D)Um Überstunden des Personals zu reduzieren
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    Richtige Antwort: A) Um eine ausreichende Ortskenntnis sicherzustellen

    Die zusätzliche Einweisung bei Tageslicht dient dazu, dass Nachtdiensthabende trotz Dunkelheit im Dienst eine ausreichende Ortskenntnis des Objekts haben.

    § 9 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  10. Frage 10

    Wie oft müssen Unterweisungen der Versicherten mindestens erfolgen, wenn sich die Aufgaben nicht ändern?

    1. A)Nur einmal bei Einstellung, danach nie wieder
    2. B)Nur bei behördlicher Aufforderung
    3. C)Ausschließlich nach einem Arbeitsunfall
    4. D)Regelmäßig in angemessenen Abständen, z. B. vierteljährlich
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    Richtige Antwort: D) Regelmäßig in angemessenen Abständen, z. B. vierteljährlich

    Unterweisungen müssen bei Bedarf (z. B. bei geänderten Aufgaben) sowie regelmäßig in angemessenen Abständen, beispielsweise vierteljährlich, durchgeführt werden.

    § 9 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  11. Frage 11

    Ein Sicherheitsmitarbeiter soll eine Anweisung ausführen, die offensichtlich der Arbeitssicherheit widerspricht. Wie muss er sich verhalten?

    1. A)Er muss die Anweisung trotzdem befolgen, da Weisungen immer bindend sind
    2. B)Er darf die Anweisung nicht ausführen
    3. C)Er führt sie aus und meldet es später der Berufsgenossenschaft
    4. D)Er entscheidet nach eigenem Ermessen, unabhängig von der Gefährdung
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    Richtige Antwort: B) Er darf die Anweisung nicht ausführen

    Anweisungen, die dem Gesundheitsschutz und/oder der Arbeitssicherheit offensichtlich entgegenstehen, dürfen von den Versicherten nicht ausgeführt werden.

    § 15 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  12. Frage 12

    Wie oft muss ein Hundeführer nach DGUV Vorschrift 23 seine Befähigung mindestens nachweisen?

    1. A)Einmal im Monat
    2. B)Alle drei Monate
    3. C)Mindestens einmal jährlich
    4. D)Nur einmal bei Dienstantritt
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    Richtige Antwort: C) Mindestens einmal jährlich

    Hundeführer müssen ihre Befähigung regelmäßig, mindestens jedoch einmal jährlich, gegenüber dem Unternehmer oder einem beauftragten Sachkundigen nachweisen.

    § 15 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  13. Frage 13

    Wie ist die Übergabe eines Wachhundes zwischen zwei Hundeführern korrekt geregelt?

    1. A)Direkt von Person zu Person an jedem beliebigen Ort
    2. B)Nur im Zwinger bei geschlossener Tür, eine direkte Übergabe von Person zu Person ist nicht erlaubt
    3. C)Ausschließlich durch Übergabe der Leine über einen Zaun ohne weitere Bedingungen
    4. D)Die Übergabe ist gesetzlich nicht geregelt
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    Richtige Antwort: B) Nur im Zwinger bei geschlossener Tür, eine direkte Übergabe von Person zu Person ist nicht erlaubt

    Übernahme und Abgabe eines Hundes erfolgen im Zwinger bei geschlossener Tür; eine direkte Übergabe von Person zu Person ist nicht erlaubt, außer über eine gesicherte Zwischenstation, wenn beide Hundeführer mit dem Tier vertraut sind.

    § 16 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  14. Frage 14

    Warum sind Schreck-, Reizstoff- oder Signalschusswaffen sowie schusswaffenähnliche Gegenstände im Wach- und Sicherungsdienst verboten?

    1. A)Weil sie ein trügerisches Sicherheitsgefühl vermitteln und bei Konfrontation mit bewaffneten Tätern zu extremer Gefährdung ohne ausreichende Verteidigungsmöglichkeit führen können
    2. B)Weil sie zu teuer in der Anschaffung sind
    3. C)Weil sie in Deutschland generell nicht hergestellt werden dürfen
    4. D)Weil sie nur für den privaten Gebrauch zugelassen sind
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    Richtige Antwort: A) Weil sie ein trügerisches Sicherheitsgefühl vermitteln und bei Konfrontation mit bewaffneten Tätern zu extremer Gefährdung ohne ausreichende Verteidigungsmöglichkeit führen können

    Solche Waffen vermitteln ein trügerisches Sicherheitsgefühl und können bei Konfrontation mit schusswaffentragenden Tätern zu einer extremen Gefährdung ohne ausreichende Selbstverteidigungsmöglichkeit führen, weshalb sie im Dienst nicht geführt werden dürfen.

    § 18 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  15. Frage 15

    In welchem Zustand müssen Schusswaffen übergeben werden?

    1. A)Geladen und gesichert
    2. B)Geladen und entspannt
    3. C)Der Zustand spielt bei der Übergabe keine Rolle
    4. D)Entladen und entspannt
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    Richtige Antwort: D) Entladen und entspannt

    Schusswaffen dürfen nur in entladenem und entspanntem Zustand übergeben werden; der Übernehmende muss sich sofort vom Zustand überzeugen und die Waffe auf Mängel prüfen.

    § 20 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  16. Frage 16

    Wie oft müssen Versicherte, die mit Schusswaffen ausgerüstet sind, ihre Schießfertigkeiten mindestens nachweisen?

    1. A)Alle drei Monate
    2. B)Einmal jährlich
    3. C)Alle zwei Jahre
    4. D)Nur bei der Einstellung
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    Richtige Antwort: A) Alle drei Monate

    Der Sachkundestand muss mindestens einmal jährlich, die Schießfertigkeiten müssen alle drei Monate nachgewiesen werden; beides ist zu dokumentieren.

    § 19 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  17. Frage 17

    Ein Geldbote soll zu Fuß einen Transport durchführen, bei dem ausschließlich Münzen befördert werden und dies für Außenstehende erkennbar ist. Was gilt in diesem Fall?

    1. A)Der Transport ist grundsätzlich verboten
    2. B)Es sind immer mindestens zwei Versicherte erforderlich, ohne Ausnahme
    3. C)Der Transport kann ausnahmsweise auch ohne zweiten Versicherten zur Sicherung erfolgen
    4. D)Es muss zwingend ein Werttransportfahrzeug eingesetzt werden
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    Richtige Antwort: C) Der Transport kann ausnahmsweise auch ohne zweiten Versicherten zur Sicherung erfolgen

    Geldtransporte zu Fuß sind grundsätzlich von mindestens zwei Versicherten durchzuführen; eine Ausnahme gilt unter anderem, wenn ausschließlich für Außenstehende erkennbar nur Münzen transportiert werden.

    § 25 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  18. Frage 18

    Warum müssen Werttransportfahrzeuge während des gesamten Transports in öffentlich zugänglichen Bereichen ständig mit mindestens einem Versicherten besetzt sein?

    1. A)Damit der Kraftstoffverbrauch überwacht werden kann
    2. B)Damit außerhalb tätige Boten nicht erpressbar sind, Kommunikation möglich ist, Umfeldbeobachtung erfolgt und Notrufe sofort abgesetzt werden können
    3. C)Weil dies gesetzlich nur aus versicherungstechnischen Gründen vorgeschrieben ist
    4. D)Damit die Fahrzeugtüren offenbleiben können
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    Richtige Antwort: B) Damit außerhalb tätige Boten nicht erpressbar sind, Kommunikation möglich ist, Umfeldbeobachtung erfolgt und Notrufe sofort abgesetzt werden können

    Die ständige Besetzung soll gewährleisten, dass der Zugang zum Fahrzeug erst von innen freigegeben werden muss (Schutz vor Erpressung), Kommunikation mit dem Boten möglich ist, eine Umfeldbeobachtung stattfindet und Notrufe unverzüglich abgesetzt werden können.

    § 26 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  19. Frage 19

    Wie werden zeitlich begrenzte Gefahrenstellen wie ein Baugerüst mit Kopfstoßgefahr gekennzeichnet?

    1. A)Gelb-schwarz gestreift
    2. B)Vollständig grün markiert
    3. C)Gar nicht, da es sich um keine ständige Gefahr handelt
    4. D)Rot-weiß gestreift
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    Richtige Antwort: D) Rot-weiß gestreift

    Zeitlich begrenzte Gefahrenstellen oder Hindernisse werden durch rot-weiße Streifen gekennzeichnet, während ständige Gefahrenstellen gelb-schwarz markiert werden.

  20. Frage 20

    Welche rechtliche Konsequenz kann ein vorsätzlicher oder fahrlässiger Verstoß gegen Unfallverhütungsvorschriften nach § 209 SGB VII haben?

    1. A)Er bleibt grundsätzlich folgenlos
    2. B)Er kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden
    3. C)Er führt automatisch zum Entzug der Sachkundeprüfung
    4. D)Er wird ausschließlich zivilrechtlich zwischen den Kollegen geklärt
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    Richtige Antwort: B) Er kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden

    Vorsätzliches oder fahrlässiges Zuwiderhandeln gegen Unfallverhütungsvorschriften kann gemäß § 209 SGB VII als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

    § 209 SGB VIIDazu nachlesen →
  21. Frage 21

    Ein Sicherheitsmitarbeiter soll an einer Anlage mit beweglichen Maschinenteilen eingesetzt werden und möchte dabei wie gewohnt seine Halskette und ein loses Armband tragen. Wie muss er sich verhalten?

    1. A)Er darf die Kette und das Armband tragen, da persönlicher Schmuck durch die DGUV Vorschrift 1 nicht erfasst wird
    2. B)Er muss auf Kleidung, Schmuck und Uhren verzichten, wenn dadurch eine Gefährdung entstehen kann
    3. C)Er darf den Schmuck tragen, solange er ihn unter der Dienstkleidung verbirgt
    4. D)Die Entscheidung liegt allein bei ihm, da es sich um sein Eigentum handelt
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Er muss auf Kleidung, Schmuck und Uhren verzichten, wenn dadurch eine Gefährdung entstehen kann

    Den Versicherten ist es verboten, Kleidung, Schmuck oder Uhren am Körper zu tragen, wenn diese eine Gefährdung hervorrufen können, etwa durch Verfangen an beweglichen Maschinenteilen.

    § 15 DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  22. Frage 22

    Bei einer Kontrolle stellt ein Sicherheitsmitarbeiter fest, dass der Feuerlöscher im Treppenhaus seit zweieinhalb Jahren nicht mehr geprüft wurde. Entspricht das den Vorgaben der DGUV Vorschrift 1?

    1. A)Ja, Feuerlöscher müssen nur bei sichtbaren Schäden geprüft werden
    2. B)Nein, Feuerlöscher müssen mindestens alle zwei Jahre geprüft werden
    3. C)Ja, eine Prüfung ist nur bei der Neuinstallation vorgeschrieben
    4. D)Nein, Feuerlöscher müssen wöchentlich geprüft werden
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Nein, Feuerlöscher müssen mindestens alle zwei Jahre geprüft werden

    Sicherheitseinrichtungen sind in der Regel jährlich zu prüfen, für Feuerlöscher gilt ein Mindestintervall von zwei Jahren. Nach zweieinhalb Jahren ohne Prüfung liegt somit ein Verstoß gegen diese Vorgabe vor.

    § 2 DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  23. Frage 23

    Ein Sicherheitsmitarbeiter trägt Kontaktlinsen und tritt seinen Dienst an, ohne eine Ersatzbrille mitzuführen. Entspricht das den Vorgaben der DGUV Vorschrift 23?

    1. A)Ja, Kontaktlinsenträger sind von dieser Pflicht ausgenommen
    2. B)Nein, Kontaktlinsenträger müssen generell eine Ersatzbrille mitführen
    3. C)Ja, die Pflicht gilt nur für Brillenträger, nicht für Kontaktlinsenträger
    4. D)Nein, er muss stattdessen ein Halteband für die Kontaktlinsen verwenden
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Nein, Kontaktlinsenträger müssen generell eine Ersatzbrille mitführen

    Brillenträger müssen ihre Brille gegen Verlust sichern oder eine Ersatzbrille mitführen; Kontaktlinsenträger müssen generell eine Ersatzbrille dabei haben.

    § 11 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  24. Frage 24

    Ein Kollege, der den Diensthund noch nie geführt hat und ihn nicht kennt, möchte allein zum belegten Zwinger gehen, um kurz nach dem Hund zu sehen. Ist das zulässig?

    1. A)Ja, belegte Zwinger dürfen jederzeit von jedem Mitarbeiter betreten werden
    2. B)Nein, belegte Zwinger dürfen nur von Personen betreten werden, die mit dem Hund vertraut sind
    3. C)Ja, solange er Schutzhandschuhe trägt
    4. D)Nein, Zwinger dürfen grundsätzlich nur vom Unternehmer selbst betreten werden
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Nein, belegte Zwinger dürfen nur von Personen betreten werden, die mit dem Hund vertraut sind

    Belegte Zwinger dürfen nur von Personen betreten werden, die mit dem jeweiligen Hund vertraut sind.

    § 13 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  25. Frage 25

    Ein Hundeführer möchte während einer Fahrradstreife die Führleine seines Diensthundes am Lenker seines Fahrrads befestigen, um die Hände frei zu haben. Ist das zulässig?

    1. A)Ja, das ist eine übliche und zulässige Praxis bei Fahrradstreifen
    2. B)Nein, die Führleine darf niemals am eigenen Körper oder am Fahrrad befestigt werden
    3. C)Ja, solange der Hund an eine kurze Leine genommen wird
    4. D)Nein, aber nur weil Fahrräder im Wachdienst grundsätzlich nicht erlaubt sind
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    Richtige Antwort: B) Nein, die Führleine darf niemals am eigenen Körper oder am Fahrrad befestigt werden

    Die Führleine darf niemals am eigenen Körper oder am Fahrrad befestigt werden, da dies eine Gefährdung für den Hundeführer selbst darstellen würde.

    § 16 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  26. Frage 26

    Ein Hundeführer lässt seinen Diensthund innerhalb eines vollständig eingefriedeten Geländes ohne Führleine laufen, auf dem eine Begegnung mit Dritten oder anderen Hunden ausgeschlossen ist. Ist das zulässig?

    1. A)Nein, Diensthunde müssen ausnahmslos immer an der Führleine geführt werden
    2. B)Ja, ohne Führleine darf ein Hund nur in eingefriedeten Bereichen geführt werden, in denen keine Begegnung mit Dritten zu erwarten ist
    3. C)Nein, ohne Leine dürfen Hunde ausschließlich innerhalb des Zwingers laufen
    4. D)Ja, aber nur bei Diensthunden, die keine Schutzhundeprüfung abgelegt haben
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Ja, ohne Führleine darf ein Hund nur in eingefriedeten Bereichen geführt werden, in denen keine Begegnung mit Dritten zu erwarten ist

    Ohne Führleine dürfen Hunde nur in eingefriedeten Bereichen geführt werden, wenn eine Begegnung mit Dritten oder anderen Hunden nicht zu erwarten ist. Bei Begegnungen mit Dritten ist der Hund dagegen fest an der Leine mit Sicherheitsabstand zu führen.

    § 16 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  27. Frage 27

    Ein Unternehmer möchte seine Sicherheitsmitarbeiter mit Schusswaffen ausstatten. Welche Voraussetzung müssen die Waffen dafür mindestens erfüllen?

    1. A)Sie müssen amtlich geprüft sein und ein anerkanntes Beschusszeichen tragen
    2. B)Sie müssen ausschließlich im Ausland hergestellt worden sein
    3. C)Sie müssen mit einer Schalldämpfer-Vorrichtung ausgestattet sein
    4. D)Es genügt eine formlose Bestätigung des Herstellers über die Funktionsfähigkeit
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: A) Sie müssen amtlich geprüft sein und ein anerkanntes Beschusszeichen tragen

    Geführt werden dürfen nur amtlich geprüfte Waffen mit einem in der Bundesrepublik Deutschland anerkannten Beschusszeichen.

    § 18 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  28. Frage 28

    Wie oft muss eine Dienstwaffe selbst mindestens auf ihre Handhabungssicherheit geprüft werden, unabhängig vom Sachkundenachweis des Trägers?

    1. A)Nur einmal bei der Erstausgabe
    2. B)Alle drei Monate
    3. C)Mindestens einmal jährlich sowie bei Verdacht auf Mängel
    4. D)Nur wenn die Waffe tatsächlich im Einsatz verwendet wurde
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    Richtige Antwort: C) Mindestens einmal jährlich sowie bei Verdacht auf Mängel

    Schusswaffen selbst werden mindestens einmal jährlich sowie bei Verdacht auf Mängel von Sachkundigen auf ihre Handhabungssicherheit geprüft, unabhängig vom jährlichen Sachkundenachweis und dem vierteljährlichen Nachweis der Schießfertigkeiten des Trägers.

    § 19 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  29. Frage 29

    Ein Bewerber für eine Tätigkeit mit Schusswaffe hat eine erhebliche, nicht ausgleichbare Sehschwäche. Wie ist er im Sinne der DGUV Vorschrift 23 einzustufen?

    1. A)Als unzuverlässig, da ihm ein missbräuchlicher Waffenumgang unterstellt wird
    2. B)Als ungeeignet, da körperliche Einschränkungen wie Sehschwäche die Eignung ausschließen können
    3. C)Als sachkundig, sofern er die theoretische Prüfung besteht
    4. D)Die körperliche Verfassung spielt für die Ausrüstung mit Schusswaffen keine Rolle
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Als ungeeignet, da körperliche Einschränkungen wie Sehschwäche die Eignung ausschließen können

    Ungeeignet sind unter anderem Personen mit körperlichen Einschränkungen wie Sehschwäche oder eingeschränkter Reaktionsfähigkeit. Das ist von der Unzuverlässigkeit zu unterscheiden, die sich auf einen nachgewiesenen missbräuchlichen Waffenumgang bezieht.

    § 18 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  30. Frage 30

    Bei der Planung einer neuen Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) soll eine große Glasfront eingebaut werden, durch die Personen von außen ebenso gut hineinsehen können wie die Mitarbeiter von innen nach außen. Entspricht das den Sicherungsanforderungen?

    1. A)Ja, symmetrische Sichtverhältnisse erhöhen die Transparenz und sind ausdrücklich erwünscht
    2. B)Nein, erforderlich ist eine Sichtmöglichkeit von innen nach außen, nicht aber umgekehrt
    3. C)Ja, solange die Fenster durchschusshemmend sind, spielt die Sichtrichtung keine Rolle
    4. D)Nein, NSL-Räume dürfen grundsätzlich keine Fenster besitzen
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Nein, erforderlich ist eine Sichtmöglichkeit von innen nach außen, nicht aber umgekehrt

    Zu einer ausreichenden Sicherung einer NSL gehört eine Sichtmöglichkeit von innen nach außen, nicht aber umgekehrt, damit Außenstehende nicht ins Innere der Leitstelle sehen können.

    DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  31. Frage 31

    Ein Unternehmer möchte in einem Gebäude aus Kostengründen die alten Sicherheitszeichen nach BGV A8 weiterverwenden und in einem angrenzenden, neu gebauten Gebäudeteil zusätzlich die neuen Zeichen nach ASR A1.3 anbringen. Ist eine solche Mischung zulässig?

    1. A)Ja, eine Mischung aus alten und neuen Zeichen ist grundsätzlich zulässig
    2. B)Nein, eine Mischung aus alten und neuen Zeichen ist nicht zulässig
    3. C)Ja, solange mindestens die Hälfte der Zeichen neueren Datums ist
    4. D)Nein, ausschließlich die neuen Zeichen nach ASR A1.3 dürfen verwendet werden
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Nein, eine Mischung aus alten und neuen Zeichen ist nicht zulässig

    Der Unternehmer darf die Kennzeichnung nach BGV A8 beibehalten, solange der Sicherheitszweck erfüllt ist, eine Mischung aus alten und neuen Zeichen ist jedoch nicht zulässig.

    ASR A1.3 / BGV A8Dazu nachlesen →
  32. Frage 32

    Ein Bote soll ausschließlich Zahlungsbelege transportieren, was für Außenstehende nicht mit einem Werttransport zu verwechseln ist. Muss dafür zwingend ein spezielles Werttransportfahrzeug eingesetzt werden?

    1. A)Ja, für jeden geschäftlichen Transport ist ein Werttransportfahrzeug vorgeschrieben
    2. B)Nein, der Einsatz eines Werttransportfahrzeugs ist nicht erforderlich, wenn ausschließlich Belege transportiert werden und dies nicht mit einem Werttransport verwechselbar ist
    3. C)Ja, nur bei Belegen mit geringem Wert kann darauf verzichtet werden
    4. D)Nein, Belege dürfen generell ohne jede Sicherung transportiert werden
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Nein, der Einsatz eines Werttransportfahrzeugs ist nicht erforderlich, wenn ausschließlich Belege transportiert werden und dies nicht mit einem Werttransport verwechselbar ist

    Der Einsatz von Werttransportfahrzeugen ist unter anderem dann nicht erforderlich, wenn ausschließlich Belege transportiert werden und dies nicht mit einem Werttransport verwechselbar ist.

    § 26 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  33. Frage 33

    Welche Berufsgenossenschaft ist für das Bewachungsgewerbe zuständig?

    1. A)Die Bau-Berufsgenossenschaft
    2. B)Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)
    3. C)Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe
    4. D)Die Berufsgenossenschaft des jeweiligen Auftraggebers
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)

    Für das Bewachungsgewerbe ist die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) zuständig. Die Bau-BG und die BG Nahrungsmittel/Gastgewerbe betreuen andere Branchen, und eine BG des Auftraggebers gibt es in diesem Sinne nicht.

  34. Frage 34

    Wer überwacht gemäß Sozialgesetzbuch VII die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften im Betrieb?

    1. A)Beamte der Gewerbeaufsicht
    2. B)Technische Aufsichtsbeamte der Unfallversicherungsträger
    3. C)Polizeibeamte
    4. D)Beamte des Gewerbeamtes
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Technische Aufsichtsbeamte der Unfallversicherungsträger

    Die Einhaltung der UVV wird durch technische Aufsichtsbeamte der Unfallversicherungsträger, also der Berufsgenossenschaften, überwacht – nicht durch Gewerbeaufsicht, Polizei oder Gewerbeamt.

  35. Frage 35

    Welche Aufgabe hat die Berufsgenossenschaft in erster Linie?

    1. A)Ausschließlich die Auszahlung von Renten an Rentner
    2. B)Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gefahren sowie Erste Hilfe
    3. C)Die Vergabe von Gewerbeerlaubnissen nach § 34a GewO
    4. D)Die Kontrolle der Ladenöffnungszeiten
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gefahren sowie Erste Hilfe

    Die Berufsgenossenschaft soll Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhüten und im Schadensfall Erste Hilfe sowie Rehabilitation sicherstellen. Gewerbeerlaubnisse und Ladenöffnungszeiten fallen nicht in ihren Aufgabenbereich.

  36. Frage 36

    Welches Mindestalter gilt für Personen, die Geld- oder Werttransporttätigkeiten ausführen?

    1. A)16 Jahre
    2. B)18 Jahre
    3. C)21 Jahre
    4. D)23 Jahre
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) 18 Jahre

    Für Geld- oder Werttransporttätigkeiten dürfen nur mindestens 18-jährige, zuverlässige, geeignete und dafür ausgebildete und eingewiesene Personen eingesetzt werden.

    § 24 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  37. Frage 37

    Was gehört laut DGUV Vorschrift 23 zu den allgemeinen Ausbildungsinhalten für Wach- und Sicherungstätigkeiten?

    1. A)Ausschließlich Schusswaffenausbildung
    2. B)Dienstkunde, Rechtskunde, Eigensicherung, Brandschutz und Erste Hilfe
    3. C)Nur betriebswirtschaftliche Grundlagen
    4. D)Ausschließlich Hundeführung
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Dienstkunde, Rechtskunde, Eigensicherung, Brandschutz und Erste Hilfe

    Zur angemessenen allgemeinen Ausbildung gehören unter anderem Dienstkunde, Rechtskunde, Eigensicherung, Brandschutz und Erste Hilfe. Spezielle Befähigungen wie Schusswaffen- oder Hundeführerausbildung kommen bei Bedarf zusätzlich hinzu.

    § 3 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  38. Frage 38

    In welchen Situationen ist es vorgeschrieben, einem Diensthund einen Beißkorb anzulegen?

    1. A)Niemals, das widerspricht dem Tierschutz
    2. B)In öffentlichen Verkehrsmitteln und Menschenansammlungen ohne ausreichenden Sicherheitsabstand sowie bei Pflege oder tierärztlicher Behandlung
    3. C)Nur während der Zwingerhaltung
    4. D)Nur beim Transport im Fahrzeug
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) In öffentlichen Verkehrsmitteln und Menschenansammlungen ohne ausreichenden Sicherheitsabstand sowie bei Pflege oder tierärztlicher Behandlung

    Ein Beißkorb ist insbesondere in öffentlichen Verkehrsmitteln und Menschenansammlungen erforderlich, wenn kein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden kann, sowie als Sicherheitsmaßnahme bei der Hundepflege oder einer tierärztlichen Behandlung.

    DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  39. Frage 39

    Wie müssen Notausgangstüren beschaffen sein, damit sie den Vorgaben entsprechen?

    1. A)Sie müssen ständig verschlossen und nur mit Schlüsselkasten zu öffnen sein
    2. B)Sie müssen deutlich gekennzeichnet und ohne Hilfsmittel in Fluchtrichtung von jedermann zu öffnen sein
    3. C)Sie dürfen nur vom Sicherheitsdienst geöffnet werden
    4. D)Sie müssen aus Gründen der Einbruchsicherung tagsüber verriegelt bleiben
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Sie müssen deutlich gekennzeichnet und ohne Hilfsmittel in Fluchtrichtung von jedermann zu öffnen sein

    Notausgangstüren müssen deutlich gekennzeichnet sein und sich in Fluchtrichtung ohne Hilfsmittel für jedermann öffnen lassen. Eine ständige Verriegelung mit Schlüsselkasten würde diesem Zweck widersprechen.

    ASR A1.3 / ArbeitsstättenverordnungDazu nachlesen →
  40. Frage 40

    Wie viele Sicherheitsbeauftragte muss ein Unternehmer mindestens bestellen, wenn 300 Versicherte räumlich und zeitlich zusammenhängend arbeiten?

    1. A)Einen
    2. B)Zwei
    3. C)Drei
    4. D)Vier
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Zwei

    Bei 151 bis 500 gleichzeitig beschäftigten Versicherten sind mindestens zwei Sicherheitsbeauftragte zu bestellen. Erst ab 501 bis 1000 Versicherten werden es drei.

    § 2 DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  41. Frage 41

    Ein Sicherheitsmitarbeiter verletzt sich im Dienst und ist eine Woche arbeitsunfähig. Was ist zusätzlich zum Eintrag ins Verbandbuch erforderlich?

    1. A)Nichts, der Eintrag ins Verbandbuch reicht aus
    2. B)Eine Unfallanzeige an den zuständigen Unfallversicherungsträger
    3. C)Eine eigenständige Strafanzeige bei der Polizei
    4. D)Eine Meldung an die Gewerbeaufsicht
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Eine Unfallanzeige an den zuständigen Unfallversicherungsträger

    Führt eine Verletzung zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen, reicht der Eintrag ins Verbandbuch allein nicht aus – zusätzlich ist eine Unfallanzeige an den zuständigen Unfallversicherungsträger zu erstatten.

    § 26 DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  42. Frage 42

    Welche der folgenden Regelungen gehört typischerweise in die allgemeine Dienstanweisung (DAW)?

    1. A)Der genaue Streifenweg für ein bestimmtes Objekt
    2. B)Das Verbot, sich hoheitliche Befugnisse anzumaßen
    3. C)Die Öffnungszeiten eines bestimmten Kunden
    4. D)Die Alarmcodes einer bestimmten Einbruchmeldeanlage
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Das Verbot, sich hoheitliche Befugnisse anzumaßen

    Das Verbot der Anmaßung hoheitlicher Befugnisse gehört zur allgemeinen, objektunabhängigen Dienstanweisung. Streifenwege, Öffnungszeiten und Alarmcodes sind objektbezogene Inhalte und gehören in die spezielle Dienstanweisung.

    § 4 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  43. Frage 43

    Wofür sind arbeitsmedizinische Untersuchungen nach der ArbMedVV im Wach- und Sicherungsdienst relevant?

    1. A)Sie sind für alle Tätigkeiten im Sicherheitsgewerbe ausnahmslos vorgeschrieben
    2. B)Sie sind für bestimmte Sicherungstätigkeiten mit besonderen Anforderungen vorgeschrieben
    3. C)Sie ersetzen die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
    4. D)Sie sind nur bei der Einstellung von Hundeführern relevant
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Sie sind für bestimmte Sicherungstätigkeiten mit besonderen Anforderungen vorgeschrieben

    Für bestimmte Sicherungstätigkeiten mit erhöhten körperlichen oder gesundheitlichen Anforderungen sind arbeitsmedizinische Untersuchungen und Vorsorgemaßnahmen nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) vorgeschrieben, nicht generell für jede Tätigkeit.

  44. Frage 44

    Welche Mittel kann ein Unternehmer zur Überwachung von Alleinarbeit einsetzen?

    1. A)Ausschließlich unangekündigte Besuche des Vorgesetzten
    2. B)Manuelle Kontrollen, Kommunikationsmittel wie Funk und automatische Signalgeber wie die Totmannschaltung
    3. C)Nur die freiwillige Selbstauskunft des Mitarbeiters
    4. D)Ausschließlich Videoüberwachung des privaten Umfelds
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Manuelle Kontrollen, Kommunikationsmittel wie Funk und automatische Signalgeber wie die Totmannschaltung

    Zu den Überwachungsmöglichkeiten zählen manuelle Kontrollen, der Einsatz von Kommunikationsmitteln wie Telefon oder Funk sowie automatische, willensunabhängige Signalgeber wie die Totmannschaltung oder Fahrtenschreiber.

    § 10 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  45. Frage 45

    Welche Anforderungen werden an die Zwingerhaltung von Wachbegleithunden gestellt?

    1. A)Gemeinschaftshaltung mehrerer Hunde in einem großen Zwinger
    2. B)Einzelhaltung in gegen Durchbeißen gesicherten Zwingern, die eine Überwindung durch die Tiere ausschließen
    3. C)Haltung ausschließlich im Freien ohne Einfriedung
    4. D)Zwinger ohne besondere Kennzeichnungspflicht
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Einzelhaltung in gegen Durchbeißen gesicherten Zwingern, die eine Überwindung durch die Tiere ausschließen

    Für die Hundehaltung sind geeignete Zwinger mit Einzelhaltung erforderlich, deren Einfriedung gegen Durchbeißen gesichert ist und eine Überwindung durch die Tiere ausschließt. Zwingeranlagen müssen zudem mit einem Zutrittsverbot gekennzeichnet werden.

    § 13 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  46. Frage 46

    Wie müssen Schusswaffen und Munition aufbewahrt werden?

    1. A)Gemeinsam in einem verschlossenen Behältnis
    2. B)Getrennt voneinander, die Waffe entladen und unter Verschluss
    3. C)Geladen, damit im Ernstfall schnell reagiert werden kann
    4. D)Es gibt keine besonderen Aufbewahrungsvorschriften
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Getrennt voneinander, die Waffe entladen und unter Verschluss

    Waffen und Munition müssen getrennt voneinander gelagert werden, in Einrichtungen mit hinreichendem Schutz gegen unbefugten Zugriff. Die Schusswaffe selbst wird dabei nur im entladenen Zustand und unter Verschluss aufbewahrt.

    § 22 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  47. Frage 47

    Welche bauliche Anforderung gehört zur Sicherung einer Notruf- und Serviceleitstelle?

    1. A)Möglichst große, ungesicherte Fensterflächen für gute Fernsicht
    2. B)Durchschuss- und durchbruchhemmende Fenster sowie selbstschließende Außentüren mit normgerechter Widerstandsklasse
    3. C)Ein offener Zugang für schnelle Fluchtwege nach draußen
    4. D)Eine Videokamera reicht als alleinige Sicherungsmaßnahme aus
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Durchschuss- und durchbruchhemmende Fenster sowie selbstschließende Außentüren mit normgerechter Widerstandsklasse

    Zu einer ausreichenden Sicherung einer NSL gehören unter anderem durchschuss- und durchbruchhemmende Fenster sowie selbstschließende Außentüren mit normgerechter Widerstandsklasse, die sich von außen nur mit Sicherheitsschlüssel öffnen lassen.

    DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  48. Frage 48

    Welche Norm enthält Mindestanforderungen speziell für Geld- und Wertdienstleistungen?

    1. A)DIN 4844
    2. B)DIN 77210
    3. C)ASR A1.3
    4. D)EN ISO 7010
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) DIN 77210

    Die DIN 77210 legt Mindestforderungen für die Erbringung von Geld- und Wertdienstleistungen fest, etwa zu Transportwegen, Automatenstandorten und der Vertragsgestaltung. DIN 4844, ASR A1.3 und EN ISO 7010 betreffen dagegen die Sicherheitskennzeichnung.

  49. Frage 49

    Welche Aussage zu Verbots- und Gebotszeichen nach ASR A1.3 trifft zu?

    1. A)Beide sind dreieckig, unterscheiden sich aber durch die Farbe
    2. B)Beide sind rund, unterscheiden sich aber durch die Farbe (weiß-rot vs. blau)
    3. C)Verbotszeichen sind quadratisch, Gebotszeichen rechteckig
    4. D)Beide sind identisch und nur am Symbol zu unterscheiden
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Beide sind rund, unterscheiden sich aber durch die Farbe (weiß-rot vs. blau)

    Verbotszeichen und Gebotszeichen sind beide rund, unterscheiden sich aber in der Farbe: Verbotszeichen sind weiß mit rotem Rand, Gebotszeichen blau mit weißem Symbol.

  50. Frage 50

    Ein Sicherheitsmitarbeiter entdeckt während der Baustellenbewachung ein offenes, nicht abgesichertes und nicht gekennzeichnetes Loch im Boden. Wie muss er sich verhalten?

    1. A)Er ignoriert das Loch, da es außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs liegt
    2. B)Er trifft Sofortmaßnahmen zur Absicherung und meldet die Gefahrenstelle seinem Vorgesetzten
    3. C)Er wartet bis zum nächsten Kontrollgang, um die Entwicklung zu beobachten
    4. D)Er informiert ausschließlich den Auftraggeber, nicht seinen eigenen Vorgesetzten
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Er trifft Sofortmaßnahmen zur Absicherung und meldet die Gefahrenstelle seinem Vorgesetzten

    Der Sicherheitsmitarbeiter muss die Gefahrenstelle durch Kennzeichnung und Absperrung sofort sichern und sowohl die Gefahrenstelle als auch die getroffenen Maßnahmen seinem Vorgesetzten melden. Ignorieren oder Abwarten wäre pflichtwidrig.

    § 15 DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  51. Frage 51

    Für wen sind die besonderen Bestimmungen der DGUV Vorschrift 23 bindend?

    1. A)Nur für Besucher des Schutzobjekts
    2. B)Für Unternehmer und Versicherte gleichermaßen
    3. C)Für niemanden, da es sich nur um Empfehlungen handelt
    4. D)Ausschließlich für den Unternehmer
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Für Unternehmer und Versicherte gleichermaßen

    Die besonderen Bestimmungen der DGUV Vorschrift 23 sind sowohl für den Unternehmer (Bewachungsgewerbetreibenden) als auch für die Versicherten (Sicherheitsmitarbeiter) bindend.

    DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  52. Frage 52

    Wann muss ein Sicherheitsmitarbeiter grundsätzlich eine Objekteinweisung erhalten?

    1. A)Nur einmalig bei der allerersten Einstellung, unabhängig vom Objekt
    2. B)Vor Aufnahme der Tätigkeit sowie bei Änderungen bzw. in der Regel jährlich
    3. C)Nur auf ausdrücklichen Wunsch des Mitarbeiters
    4. D)Zweimal jährlich unabhängig vom Objekt
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Vor Aufnahme der Tätigkeit sowie bei Änderungen bzw. in der Regel jährlich

    Eine Objekteinweisung ist vor Aufnahme der Tätigkeit erforderlich sowie erneut, wenn sich Aufgaben oder Objekt ändern, in der Regel aber mindestens jährlich.

    § 9 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  53. Frage 53

    Was gehört zu den Pflichten des Unternehmers nach § 2 DGUV Vorschrift 1 im Hinblick auf Verkehrswege?

    1. A)Er muss Verkehrswege ausschließlich nachts beleuchten
    2. B)Er muss dafür sorgen, dass Verkehrswege frei und benutzbar gehalten werden
    3. C)Verkehrswege sind allein Sache der Versicherten
    4. D)Verkehrswege müssen grundsätzlich verschlossen bleiben
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Er muss dafür sorgen, dass Verkehrswege frei und benutzbar gehalten werden

    Der Unternehmer muss unter anderem dafür sorgen, dass Verkehrswege frei und benutzbar gehalten werden, damit im Ernstfall niemand behindert wird.

    § 2 DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  54. Frage 54

    Ein Sicherheitsmitarbeiter erleidet auf dem direkten Weg von seiner Unterkunft zur Arbeitsstätte einen Sturz. Gilt dies als Arbeitsunfall?

    1. A)Nein, nur Unfälle auf dem eigentlichen Betriebsgelände zählen
    2. B)Ja, der unmittelbare Weg zur bzw. von der Arbeitsstätte, auch von und zur Unterkunft, zählt zur versicherten Tätigkeit
    3. C)Nein, Wege von der Unterkunft sind grundsätzlich reine Privatsache
    4. D)Ja, aber nur wenn der Sturz durch einen Dritten verursacht wurde
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Ja, der unmittelbare Weg zur bzw. von der Arbeitsstätte, auch von und zur Unterkunft, zählt zur versicherten Tätigkeit

    Zur versicherten Tätigkeit zählt auch der unmittelbare Weg zur beziehungsweise von der Arbeitsstätte, einschließlich des Weges von und zur Unterkunft. Der Sturz gilt damit als Arbeitsunfall.

    DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  55. Frage 55

    Ein Sicherheitsmitarbeiter hat seit acht Monaten keine Schießübung mehr absolviert, führt aber weiterhin planmäßig seine Dienstwaffe. Wie ist die Situation zu bewerten?

    1. A)Unproblematisch, solange die jährliche Sachkunde nachgewiesen ist
    2. B)Ein klarer Verstoß: Die Schießfertigkeiten müssen alle drei Monate nachgewiesen werden, der Unternehmer hätte den Waffeneinsatz längst untersagen müssen
    3. C)Unproblematisch, da es keine Frist für Schießübungen gibt
    4. D)Ein Verstoß, aber nur wenn der Mitarbeiter selbst die Waffe abgeben möchte
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Ein klarer Verstoß: Die Schießfertigkeiten müssen alle drei Monate nachgewiesen werden, der Unternehmer hätte den Waffeneinsatz längst untersagen müssen

    Schießfertigkeiten müssen mindestens alle drei Monate nachgewiesen werden. Nach acht Monaten ohne Übung liegt ein klarer Verstoß vor – der Unternehmer hätte den Waffeneinsatz bereits nach Überschreiten der Frist untersagen müssen, bis der Nachweis nachgeholt ist.

    § 19 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  56. Frage 56

    Ein Bote transportiert einmalig einen für Außenstehende nicht erkennbaren Wertgegenstand in ziviler Kleidung. Ist ein Werttransportfahrzeug zwingend erforderlich?

    1. A)Ja, ausnahmslos bei jedem Transport von Wertgegenständen
    2. B)Nein, im Ausnahmefall eines einmaligen, für Außenstehende nicht als Werttransport erkennbaren Transports ist der Einsatz nicht zwingend erforderlich
    3. C)Ja, weil zivile Kleidung generell unzulässig ist
    4. D)Nein, weil Werttransportfahrzeuge grundsätzlich nur für Münzgeld vorgeschrieben sind
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Nein, im Ausnahmefall eines einmaligen, für Außenstehende nicht als Werttransport erkennbaren Transports ist der Einsatz nicht zwingend erforderlich

    Der Einsatz von Werttransportfahrzeugen ist unter anderem dann nicht erforderlich, wenn im Ausnahmefall ein einmaliger Transport durchgeführt wird, der für Außenstehende nicht als Werttransport erkennbar ist.

    § 26 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  57. Frage 57

    Ein Hundeführer soll erstmals mit einem Hund arbeiten, mit dem er seine Befähigung noch nicht gemeinsam nachgewiesen hat. Wann darf das Team dennoch eingesetzt werden?

    1. A)Sofort, sobald beide sich sympathisch sind
    2. B)Erst, wenn der Hundeführer seinen Hund nachweislich sicher unter Kontrolle hat
    3. C)Nie, ein gemeinsamer Nachweis ist ausnahmslos zwingend vor jedem ersten Einsatz
    4. D)Sobald der Hund allein die Schutzhundeprüfung A bestanden hat
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Erst, wenn der Hundeführer seinen Hund nachweislich sicher unter Kontrolle hat

    Ein Team aus Hundeführer und Hund, das seine Befähigung nicht gemeinsam nachgewiesen hat, darf eingesetzt werden, sobald der Hundeführer seinen Hund sicher unter Kontrolle hat – etwa erkennbar an dessen Führigkeit und Unterordnung.

    DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  58. Frage 58

    Ein Unternehmer beschäftigt 520 Versicherte räumlich und zeitlich zusammenhängend. Wie viele Sicherheitsbeauftragte muss er mindestens bestellen?

    1. A)Zwei
    2. B)Drei
    3. C)Vier
    4. D)Fünf
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Drei

    Bei 501 bis 1000 Versicherten sind mindestens drei Sicherheitsbeauftragte zu bestellen. Erst darüber hinaus kommt je weitere 500 Versicherte ein zusätzlicher Sicherheitsbeauftragter hinzu.

    § 2 DGUV Vorschrift 1Dazu nachlesen →
  59. Frage 59

    Ein Sicherheitsmitarbeiter bemerkt, dass ein Rettungszeichen durch Bauarbeiten so stark verschmutzt ist, dass es nicht mehr erkennbar ist. Wie verhält er sich korrekt?

    1. A)Er reinigt das Zeichen selbst mit verfügbaren Mitteln, um Zeit zu sparen
    2. B)Er meldet die Feststellung seinem Schichtleiter und trägt sie ins Dienstbuch ein
    3. C)Er ignoriert die Verschmutzung, da Bauarbeiten eine Ausnahme rechtfertigen
    4. D)Er sperrt eigenmächtig den gesamten betroffenen Betriebsbereich
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Er meldet die Feststellung seinem Schichtleiter und trägt sie ins Dienstbuch ein

    Die korrekte Reaktion ist die Meldung an den Schichtleiter mit Eintrag ins Dienstbuch – eigenmächtiges Reinigen ersetzt die Meldung nicht, und eine vollständige Bereichsräumung ist eine unverhältnismäßige Übertreibung.

  60. Frage 60

    Ein neuer Sicherheitsmitarbeiter wurde bereits an einem ähnlichen Objekt eines anderen Auftraggebers eingewiesen. Kann die Objekteinweisung am neuen Standort deshalb entfallen?

    1. A)Ja, eine Einweisung an einem ähnlichen Objekt reicht grundsätzlich aus
    2. B)Nein, die Einweisung ist immer objekt- und personenbezogen vorzunehmen und kann nicht durch Erfahrung an einem anderen Objekt ersetzt werden
    3. C)Ja, sofern der Mitarbeiter mehr als fünf Jahre Berufserfahrung hat
    4. D)Nein, aber nur, wenn es sich um einen Nachtdienst handelt
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: B) Nein, die Einweisung ist immer objekt- und personenbezogen vorzunehmen und kann nicht durch Erfahrung an einem anderen Objekt ersetzt werden

    Einweisungen sind stets objekt- und personenbezogen vorzunehmen. Erfahrung an einem ähnlichen Objekt ersetzt die konkrete Einweisung in die spezifischen Gefahren und Gegebenheiten des neuen Standorts nicht.

    § 9 DGUV Vorschrift 23Dazu nachlesen →
  61. Frage 61

    Welches Sicherheitszeichen ist hier abgebildet – und was bedeutet es?

    Abgebildetes Sicherheitszeichen
    1. A)Rauchen sowie offenes Feuer und offenes Licht sind in diesem Bereich verboten
    2. B)In diesem Bereich muss eine Warnweste getragen werden
    3. C)Der Bereich warnt allgemein vor einer Gefahrenstelle
    4. D)Das Zeichen weist auf einen Sammelplatz nach einer Räumung hin
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: A) Rauchen sowie offenes Feuer und offenes Licht sind in diesem Bereich verboten

    Das Zeichen ist ein Verbotszeichen: rund, weißer Grund, roter Rand mit rotem Schrägbalken. Es untersagt Rauchen sowie offenes Feuer und offenes Licht in diesem Bereich – nicht zu verwechseln mit Gebotszeichen (rund, blau) oder Rettungszeichen (rechteckig, grün).

  62. Frage 62

    Wovor warnt das abgebildete Zeichen, und woran ist es zu erkennen?

    Abgebildetes Sicherheitszeichen
    1. A)Vor Stoffen oder Bereichen mit Explosionsgefahr, etwa durch brennbare Gase, Dämpfe oder Stäube
    2. B)Vor Hindernissen oder Bodenunebenheiten mit Stolpergefahr
    3. C)Vor einem Verbot, das durch Zusatztext näher erläutert wird
    4. D)Vor der Pflicht, in diesem Bereich Schutzhandschuhe zu tragen
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: A) Vor Stoffen oder Bereichen mit Explosionsgefahr, etwa durch brennbare Gase, Dämpfe oder Stäube

    Das Zeichen ist ein Warnzeichen: gleichseitiges Dreieck mit schwarzem Rand, schwarz auf gelb. Es warnt vor explosionsgefährlichen Stoffen wie brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben – zu unterscheiden von anderen Warnzeichen (z. B. vor Hindernissen) sowie von Verbots- und Gebotszeichen, die rund statt dreieckig sind.

  63. Frage 63

    Welche Handlungspflicht schreibt das abgebildete Zeichen vor?

    Abgebildetes Sicherheitszeichen
    1. A)In diesem Bereich muss eine Warnweste getragen werden, um im Verkehr gut sichtbar zu sein
    2. B)In diesem Bereich müssen Schutzhandschuhe getragen werden
    3. C)In diesem Bereich ist Rauchen sowie offenes Feuer und offenes Licht verboten
    4. D)In diesem Bereich befindet sich ein Feuerlöscher
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: A) In diesem Bereich muss eine Warnweste getragen werden, um im Verkehr gut sichtbar zu sein

    Das Zeichen ist ein Gebotszeichen: rund, blau ausgefüllt mit weißem Symbol. Es schreibt vor, in diesem Bereich eine Warnweste zu tragen – Gebotszeichen sind an Form (rund) und Farbe (blau) von Verbotszeichen (rund, rot-weiß) und Brandschutzzeichen (rechteckig, rot-weiß) zu unterscheiden.

  64. Frage 64

    Wofür steht das abgebildete Rettungszeichen?

    Abgebildetes Sicherheitszeichen
    1. A)Es weist auf eine Einrichtung oder einen Ort hin, an dem Erste-Hilfe-Material oder -Personal verfügbar ist
    2. B)Es zeigt den Standort eines Feuerlöschers an
    3. C)Es kennzeichnet den Sammelplatz nach einer Räumung
    4. D)Es weist auf ein Telefon hin, das speziell zur Meldung eines Brandes dient
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: A) Es weist auf eine Einrichtung oder einen Ort hin, an dem Erste-Hilfe-Material oder -Personal verfügbar ist

    Das Zeichen ist ein Rettungszeichen: rechteckig/quadratisch, weiß auf grün. Es weist auf Erste-Hilfe-Material oder -Personal hin – zu unterscheiden von anderen grünen Rettungszeichen (z. B. Sammelstelle) sowie von den rot-weißen Brandschutzzeichen, die zwar dieselbe Form, aber eine andere Farbe und Bedeutung haben.

  65. Frage 65

    Welche Bedeutung hat das folgende Zeichen?

    Abgebildetes Sicherheitszeichen
    1. A)Es kennzeichnet den festgelegten Sammelplatz, an dem sich Personen nach einer Räumung einfinden
    2. B)Es weist auf ein Telefon hin, über das im Notfall Hilfe gerufen werden kann
    3. C)Es zeigt den Standort eines manuellen Brandmelders an
    4. D)Es warnt allgemein vor einer Gefahr, für die kein eigenes Warnzeichen existiert
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: A) Es kennzeichnet den festgelegten Sammelplatz, an dem sich Personen nach einer Räumung einfinden

    Das Zeichen ist ein Rettungszeichen: rechteckig/quadratisch, weiß auf grün. Es kennzeichnet die Sammelstelle nach einer Räumung – zu unterscheiden von anderen grünen Rettungszeichen wie dem Notruftelefon sowie von Brandschutzzeichen (rot) und Warnzeichen (gelb, dreieckig).

  66. Frage 66

    Welche Sicherheitseinrichtung zeigt das abgebildete Zeichen an?

    Abgebildetes Sicherheitszeichen
    1. A)Den Standort eines Feuerlöschers
    2. B)Den Standort eines manuellen Brandmelders
    3. C)Eine Einrichtung mit Erste-Hilfe-Material
    4. D)Den festgelegten Sammelplatz nach einer Räumung
    Lösung & Erklärung anzeigen

    Richtige Antwort: A) Den Standort eines Feuerlöschers

    Das Zeichen ist ein Brandschutzzeichen: rechteckig/quadratisch, weiß auf rot. Es zeigt den Standort eines Feuerlöschers an – zu unterscheiden von anderen Brandschutzzeichen (z. B. Brandmelder) sowie von den grünen Rettungszeichen, die dieselbe Form, aber eine andere Farbe und Bedeutung haben.

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